2022 01 mein Wesel Seite 39
2021 11 20 RP Sonsbeck
2021 11 19 RP online Sonsbeck
Xanten KURier
24. November um 23:47

Mehr als 300 Mentoren betreuen über 300 Kinder am linken und rechten Niederrhein. Seit 2010 existiert der Verein Mentor-Die-Leselernhelfer Niederrhein e.V. Gegründet wurde er seinerzeit von Heidrun Grießer, die auch jetzt noch Ehrenvorsitzende ist. Als Vorsitzender fungiert seit 2018 der Weseler Thomas Matzke.
Zur Aufgabe gemacht haben sich die Mentoren, Kindern das Lesenlernen zu erleichtern. „Viele Kinder haben Probleme damit. Teils ist es ihnen zu langweilig, teils liegt es an ihren Fähigkeiten“, so Matzke. Er erinnere sich an eine Schülerin, die berichtete, dass es bei ihnen zuhause nicht ein Buch gebe. Aktuell habe auch die Corona Pandemie erheblich zu Defiziten in dem Bereich beigetragen. „Homeschooling trifft in vielen Haushalten auf Probleme“, erklärt die Ortskoordinatorin für Wesel, Hamminkeln und Schermbeck, Doris Melchers. „Oft sind die technischen Möglichkeiten nicht vorhanden oder die Ruhe zum Lernen fehlt“, zählt sie zwei von vielen Gründen auf. Da diese eben individuell unterschiedlich seien, habe sich der Verein für das Eins-zu-Eins Prinzip entschieden, ein Mentor betreue ein Kind und das mindestens für die Dauer eines Jahres einmal pro Woche für eine Stunde. Das reiche zwar nicht aus, um ein Kind das Lesen zu lehren, „Aber wir sind keine Lehrer“, folgert Matzke, „sondern können nur unterstützend tätig werden“. Durch das Eins-zu-Eins Prinzip baue man ein Vertrauensverhältnis zu den Kindern auf. So habe ein Junge sehr starke Aversionen gegen das Lesen gehabt. „Spielerisch führten wir ihn ans Lesen heran und momentan liest er mit Begeisterung die Kinderbücher der Reihe ´Das Magische Baumhaus`“. Auf die Art und Weise könne man sich der entsprechenden Kinder individueller annehmen als eine Lehrkraft, welche 30 und mehr zu betreuen habe. Zudem stärke man ihr Selbstvertrauen, indem man sie für jeden noch so kleinen Fortschritte lobe. Dies erzeuge motivierende Leselust, statt Lesefrust, was sich im weiteren Lernverhalten auch in anderen Fächern widerspiegele. „Lob, Humor und Geduld sind wichtige Voraussetzungen, um den Kindern den Spaß am Lesen zu vermitteln“, so der Vorsitzende. Oft erzählten diese auch von zu Hause, wenn sie einmal Vertrauen gefasst haben. Deshalb unterschreibe jeder Mentor bei seiner Tätigkeitsaufnahme eine Verschwiegenheitserklärung. „Was die Kinder uns erzählen“, versichert Doris Melchers, „das bleibt auch bei uns“. Darauf könne man sich hundertprozentig verlassen.
Betreut werden die kleinen potentiellen Leser ab dem zweiten Schuljahr. Es gebe auch Fälle, wo die Betreuung bis ins vierte Schuljahr andauere. So habe gerade durch die Corona Pandemie und die daraus resultierenden Schulschließungen der befreundete Leiter einer Gesamtschule berichtet, dass einige der Schülerinnen und Schüler beim Wechsel auf seine Schule den Bildungsstand eines dritten Schuljahres aufwiesen.
Welche Kinder durch das Projekt gefördert werden sollen, bestimmen die Schulen, von denen rechtsrheinisch bereits 32 und linksrheinisch sechs mit dem Verein zusammenarbeiten. „Die Lehrkräfte können am besten beurteilen, wer unsere Unterstützung nötig hat“, ist sich Matzke sicher.
Material steht den Mentoren, die allesamt ehrenamtlich arbeiten, durch die hervorragende Kooperation mit den Schul- und Stadtbüchereien ausreichend zur Verfügung. Für Ausgaben, wie die wöchentlich erscheinende „Kunterbunte Kinderzeitung“, die sehr gerne gelesen wird, ist der Verein auf finanzielle Unterstützung durch Spenden angewiesen.
„Um möglichst vielen Kinder unsere Hilfe zukommen lassen zu können, sind wir immer auf der Suche nach weiteren ehrenamtlichen Mentoren“, sagt Matzke. Der Aufwand sei nicht groß. Eine Stunde in der Woche mit einem Kind lesen und das mindestens ein Jahr lang. „Wir haben Mentoren, die sind schon so lange dabei, wie der Verein existiert“, weiß Melchers. In einem Begrüßungsevent, wie die Erstschulung genannt wird, lernen die angehenden Mentoren, worauf sie sich einstellen müssen und werden auf das richtige Verhalten in unterschiedlichen Situationen vorbereitet. Voraussetzung für die Tätigkeit ist neben Geduld und dem Willen, zu den Kindern ein Vertrauensverhältnis aufzubauen, ein erweitertes Führungszeugnis. Weitere Informationen erhalten Interessenten auf der Homepage des Vereins unter https://www.mentor-niederrhein.de/index.php/mitmachen/flyer.
„Den linksrheinischen Bereich möchten wir noch stärken“, wünscht sich der Vorsitzende. In Xanten ist die Kooperstion mit der Hagelkreuz Grundschule im Ortsteil Lüttingen angedacht. Über die Kooperation mit weiteren Schulen und Mentoren zwischen Kleve und Neukirchen-Vluyn würde er sich freuen.

Randolf Vastmans
Matzke low cloaked
2021 11 19 Pressebericht NRZ Wesel
2021 11 13 Pressebericht Bundesvervand NRZ

In der NRZ-Kleve ist am 20.10.2021 folgender Artikel erschienen:

2021 10 20 Pressebericht RP NRZ Kleve

Im Weseler vom 21.10.2021 ist folgender Artikel erschienen:

2021 10 16 Pressebericht JHV 2021 Weseler 2

In der NRZ-Kleve vom 14.10.2021 ist folgender Artikel erschienen:

2021 10 14 Pressebericht RP NRZ Kleve

In der Dorstener Zeitung vom 13.10.2021 ist folgender Artikel erschienen:
2021 10 13 Pressebericht Dorstener Zeitung 1

2021 10 13 Pressebericht Dorstener Zeitung 2
NRZ 2021 10 01


In der Klever Ausgabe der NRZ ist am 5.3.2020 folgender Artikel erschienen :

Presse NRZ Kleve 2020 03 07


 

In der NRZ vom 15.01.2020  ist folgender Beitrag erschienen:

2020 01 15 NRZ Wesel PM BYK


In BYKaktuell ist am 08.01.2020 folgender Beitrag erschienen:

Byk
Byk1

Am 23.12.2019 hat die NRZ folgenden Bericht über unsere Buchaktion veröffentlicht:

Bcherei Friedrichsfeld


Das Klever Wochenblatt veröffentlichte am 4.9.19 folgenden Aufruf:

Kleve Wochenblatt040919


Der Xantener/Weseler schrieb am 04.09.2019

Der weseler 1

Der Emmericher Stadtanzeiger schrieb im September 2019:


Presse Emmericher Stadtanzeiger 09 2019
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